Saison 2024/25: Rückblick Wintervorbereitung 1. Männermannschaft

Nach erfolgreich überstandenem Weihnachtsfest und einigen Wochen der Erholung starteten wir am 28.01. in die Vorbereitung auf die Rückrunde der laufenden Saison. Die erste Trainingswoche stand zunächst ganz im Zeichen des Budenzaubers. Mit Blick auf unser erstes und einziges Hallenturnier – den Blau-Weiß-Wintercup – arbeiteten wir in den ersten beiden Trainingseinheiten an einem brauchbaren Hallenkonzept. Dass sich dies direkt auszahlen und im Turniersieg münden würde, war so nicht unbedingt zu erwarten. Nach zwei Siegen und einer Niederlage in der Gruppenphase setzten wir uns im Halbfinale gegen die Zweitvertretung von IFA durch. Mit Thalheim II, dem Titelverteidiger eben jenes Turnieres, hatten wir im Finale dann einen harten Brocken vor der Brust. Taktische Disziplin und mannschaftliche Geschlossenheit waren am Ende – analog zum gesamten Turnierverlauf – die entscheidenden Tugenden, die uns das Finale 1:0 gewinnen ließen.

In der Woche darauf ging es dann in die eigentliche Vorbereitung. Wohlwissend, welch schwierige Rückrunde uns erwarten wird, arbeitete die Mannschaft in zum Teil sehr intensiven Trainingseinheiten über weite Strecken konzentriert und leidenschaftlich. In den vier Vorbereitungsspielen, von denen wir drei gewannen und eines unentschieden endete, verschafften wir uns insgesamt ein gutes Gefühl. Dabei kamen folgende Resultate zustande:

BWC vs. SV Tirol Dittmannsdorf 2:1

SV Hartenstein – Zschocken vs. BWC 3:5

BWC vs. BSG Motor Zschopau e.V. 1:1

BWC vs. SSV 1863 Sayda 4:0

Ein Highlight der Vorbereitung war sicher das Spezialtraining, welches nun fast schon in guter Tradition in seiner 6. Auflage stattfand. Beim Rope-Training unter der kompetenten wie unerbittlichen Anleitung von Coach Basti kam jeder – früher oder später – an seine persönliche Grenze. Äußerungen, wie „das bisschen Seil“, wichen relativ schnell der Einsicht, dass 60 Minuten extrem lang und quälend sein können. So wollten die Ropes nahezu nonstop bewegt werden; „Pausen“ wurden mit Sprüngen, Push-Ups und ähnlichen Übungen gefüllt, um ja keine unnötige Erholung aufkommen zu lassen. Die 60minütige Nahtoderfahrung beendeten die Jungs zwar sichtlich gezeichnet, jedoch nicht ohne Stolz auf die eigene Leistung. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle an Basti von CYB (https://www.cyb-crew.de).

Jetzt gilt es, diese positiven Eindrücke, das aufgebaute Selbstbewusstsein und natürlich das Trainierte mit in die Pflichtspiele zu nehmen. Es sind noch 36 Punkte zu vergeben – wir werden einen nennenswerten Teil davon brauchen.